Skip to main content

Schnellkochtopf Profi: Alles was du wissen musst!Schnellkochtopf

Ein Schnellkochtopf gehört in jede gute Küche.

Neben der Zeitersparnis beim Kochen sparst du nebenbei noch Energie und dadurch Stromkosten. Außerdem werden Geschmack, Vitamine, Nähr- und Mineralstoffe besser in den zubereiteten Speisen gehalten.

Auf den folgenden Seiten erfährst du alles, was du über Schnellkochtöpfe wissen musst, wie du ihn richtig anwendest und was du beachten solltest. Auch passende Rezepte, Garzeiten und empfohlene Modelle findest du hier.

 

Wie funktioniert ein Schnellkochtopf?

Unter normalen Bedingungen fängt Wasser bei ca. 100 °C an zu kochen. Temperaturen über diesen 100 °C sind also nicht möglich, da das Wasser anfängt zu verdampfen.

In einem Schnellkochtopf kann der entstehende Wasserdampf nicht entweichen. Dadurch entsteht im Inneren ein Druck von ca. 1,6 bis 2,0 bar. Durch ein physikalisches Gesetz kann das Wasser nun (unter Druck) heißer als 100 °C werden. Somit kann die Garzeit erheblich verkürzt werden.

Vom Aufbau her ist ein Schnellkochtopf ein etwas dickwandiger Kochtopf mit einem speziellen Verschluss für den Deckel. Zusammen mit einem Dichtungsring wird der Topf also druckfest verschlossen. Ein Regel- und ein Sicherheitsventil sorgen dafür, dass der Topf durch den erhöhten Druck keine Gefahr darstellt. Geöffnet werden kann der Tropf unter Druck nicht. Deshalb das Sicherheitsventil.

Zusätzlich ist bei den meisten Schnellkochtöpfen ein Einsatz dabei, sodass die Speisen nicht mit dem Wasser in Berührung kommen und nur durch den Dampf gegart werden.

 

 

Welche Vorteile bietet ein Schnellkochtopf?

Hier nochmal alle Vorteile eines Schnellkochtopfes auf einen Blick:

  • Verkürzung der Garzeit
    Durch die erhöhte Temperatur während des Kochvorgangs kannst du die Garzeit ja nach Kochgut bis zu zwei drittel kürzen.
  • Verbesserter Geschmack
    Durch die Verwendung des Einsatzes und die kürzere Garzeit kannst du das Kochgut nur mit Dampf garen. Dadurch bleiben Aromen erhalten, anstatt im Wasser zu verkochen.
  • Mehr Vitamine
    Neben dem Geschmack bleiben natürlich auch Vitamine und Nährstoffe in den Lebensmitteln erhalten. Die kürzere Garzeit sowie das Dampfgaren helfen hier mit.
  • Weniger Energieverbrauch
    Mit einem Schnellkochtopf kannst du bis zu 50% Energie einsparen. Zum einen brauchst du weniger Gas oder Strom durch die kürzere Garzeit. Zum anderen geht kaum Energie während des Kochens verloren, da kein heißer Dampf entweichen kann.
  • Satte Farben
    Zum Abschluss noch ein optischer Vorteil: Obst und Gemüse verliert beim normalen Kochen immer den schönen, satten Farbton. Im Schnellkochtopf bleibt dieser erhalten.

 

Bestseller Nr. 1
Tefal Secure 5 Neo 6l

59,36 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsBei Amazon kaufen*
Bestseller Nr. 2
Fissler Vitaquick 4.5l

118,46 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsBei Amazon kaufen*
Bestseller Nr. 3
WMF Perfect 6,5l

95,70 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsBei Amazon kaufen*
Bestseller Nr. 4
WMF Perfect 4,5l

80,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsBei Amazon kaufen*

 

Seit wann gibt es Schnellkochtöpfe?

Der erste experimentelle Schnellkochtopf wurde 1679 von Denis Papin erfunden. Der französische Wissenschaftler nutzte ihn hauptsächlich um durch Erzeugung unterschiedlicher Drücke die Siedetemperatur des Wassers zu beeinflussen.

Für den Hausgebrauch bzw. zum Kochen gab es noch lange keine ausgereiften Exemplare.

Der erste marktfähige Schnellkochtopf kam 1927 auf den Markt. Unter dem Markennamen Sicomatic führte die Firma Silit (gehört heute zu WMF) den ersten Schnellkochtopf ein.

„Sico“ stand übrigens für „Sicherheits-Kochtopf“ und der Markenname Sicomatic kann man in Deutschland schon fast als Synonym für den Schnellkochtopf bezeichnen.

 

 

Und was ist nun ein Dampfgarer?Dampfgarer

Viele verwechseln diese zwei Kochgeräte oft. Das kommt daher, dass beim Schnellkochtopf ebenfalls Dampf eine wesentliche Rolle spielt. Außerdem gibt es viele Namen, die sich je nach Region als Synonym festgetreten haben: Drucktopf, Dampfdrucktopf, Dampfkochtopf, Papinsche Topf (vom Erfinder Denis Papin) oder Kelomat (eine Markenbezeichnung aus Österreich).

Ein klassischer Dampfgarer ist aber etwas völlig anderes. 

Wie auf dem Bild zu sehen, strömt der Dampf hier OHNE Druck durch das Kochgut. Dadurch findet zwar auch eine schonende- und farberhaltende Garung statt, jedoch ohne die Vorteile der Energie- und Zeitersparnis.

 

 

Ist ein Schnellkochtopf gefährlich?

Definitiv nicht. Viele haben grundlos ein wenig Angst davor, dass der Topf aufgrund des Drucks explodiert oder berstet.

Diese Vorstellung ist aber total unbegründet. Der Druck liegt bei maximal 2,0 bar, was weniger als in einem Autoreifen ist. Und hier hast du auch nicht ständig Angst, dass dir ein Reifen beim Einsteigen um die Ohren fliegt.

Wichtiger ist aber neben dem Regelventil das Sicherheitsventil. Sollte das Hauptventil zum Druck einstellen und ablassen einmal defekt oder verklebt sein, springt das Sicherheitsventil ein und hilft den Druck vor dem Öffnen sicher abzubauen. Im Übrigen kann der Topf auch nicht unter Druck geöffnet werden. Das regelt ebenfalls das Sicherheitsventil.